Zusammenarbeit

Zusammenarbeit ist ein zentrales Merkmal der Partizipativen Qualitätsentwicklung. Hier liegt die Betonung auf der Partizipation aller Akteure, die für die Planung, Umsetzung und Auswertung von Interventionen der Gesundheitsförderung und Prävention wichtig sind. Die Zusammenarbeit zwischen Zielgruppe, Geldgeber und Projekt bildet den Kern der Zusammenarbeit: In diesem „Beziehungsdreieck“ werden spezifische Maßnahmen konzipiert und umgesetzt. In vielen Fällen sind auch andere Akteure am Entscheidungsprozess maßgeblich beteiligt.

Das "Beziehungsdreieck" der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung

Die Partizipative Qualitätsentwicklung will durch den Aufbau einer Zusammenarbeit zwischen den Akteuren eine Situation schaffen, in der die oft divergierenden Interessen und Perspektiven [Link] der beteiligten Akteure benannt und Lösungen ausgehandelt werden können. Hierbei sollen bestimmte Grundprinzipien beachtet werden. Oft wird auf Grund unrealistischer Annahmen unterschätzt, mit welchem Aufwand eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbunden ist. Eine starke Partizipation aller Akteure kann erst gewährleistet werden, wenn klar ist, wer und in welchem Ausmaß an Entscheidungsprozessen beteiligt ist (siehe Kreise der Entscheidung). Verschiedene Faktoren fördern oder hemmen eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

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Autor/innen: Wright/Block/Unger